Smart-Money-Index

Man ermittelt die Nettoveränderung des Dow für die erste Stunde und multipliziert sie mit -1. Dann ermittelt man die Nettoveränderung der letzten Stunde, diese wird unverändert addiert zu dem Anfangs gefundenen Wert. Die Werte werden fortlaufend addiert, es handelt sich also um einen Summationsindex. Bei der hier verfolgten Idee wird dieser jedoch nicht benutzt, sondern lediglich der Wert für einen Tag: ist das Tagesergebnis größer als 20, geht man am folgenden Tag auf die Käuferseite, liegt er unter 20, auf die Verkäuferseite. Im Durchschnitt ergeben sich vier bis fünf Signale im Monat.

Trading Regeln

Der Smart-Money-Index wurde ursprünglich für das längerfristige Traden verwendet, also für die kumulierte Summe, um längerfristige Tops und Böden zu identifizieren. Die Idee ist, daß die Veränderung der letzten Stunde von Profis bestimmt wird, während in der ersten Hälfte sich das breite Publikum ins Boxhorn jagen läßt. Überhaupt ist es so, daß man unabhängig von diesem Index die Bewegungen der letzten Stunde verfolgen sollte und man sich vor emotional motivierten Fehlentscheidungen in der ersten hüten sollte.

Was die Eintageswerte im Index angeht, so ist eine Trendwende umso wahrscheinlicher, je höher der Wert ist. Wenngleich der Smart-Money-Index für den Dow entwickelt wurde, so ist er dennoch kein typischer Aktienmarktindikator. Er funktioniert bei allen Märkten, die einen starken Einfluß der Fonds aufweisen. Da diese im wesentlichen die letzte Stunde bestimmen und kurzfristig auch die Richtung des Aktienmarktes bzw. des Marktes, wo sie tätig werden, wenngleich sie längerfristig natürlich falsch liegen.